Enterprise-IT für KMU: Zentrale Steuerung & RMM-Alternativen

Viele mittelständische Unternehmen setzen heute auf Microsoft 365 – und verwalten ihre Endgeräte über Intune. Klingt modern, effizient, sicher und bezahlt ist es mit der Premium Lizenz auch. Doch reicht das wirklich für verteilte und heterogene Standorte, kritische Infrastruktur und wachsende Teams?

Kurz gesagt: Nein.

Denn Intune ist kein vollwertiges IT-Monitoring – und ersetzt kein echtes RMM-System. Wer vorausschauend arbeiten will, braucht mehr als nur App-Verteilung und Compliance-Richtlinien.

Was Intune leistet – und was nicht

Intune ist stark bei:

• Verwaltung von Windows-, macOS- und Mobilgeräten

• Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien (z. B. BitLocker, Defender)

• App-Verteilung und M365-Integration

• Zero Trust & Compliance Enforcement

Aber Intune kann nicht:

• Serverzustände in Echtzeit überwachen

• Drucker, Switches oder NAS-Systeme einbinden (kein SNMP)

• Remotezugriffe ohne Zusatztools ermöglichen

• Drittanbieter-Patching automatisieren

• Automatisch auf Fehler reagieren

Was ein RMM-System zusätzlich bringt

Ein Remote Monitoring & Management-System (RMM) bietet:

• Live-Überwachung von Hardware & Diensten

• SNMP-Integration für Netzwerkgeräte

• Integrierte Fernwartung & Gerätesteuerung

• Vollautomatisiertes Patchmanagement (inkl. Drittanbieter)

• Reaktionsscripte (z. B. Neustart bei Fehler)

• Ticketing & IT-Dokumentation (optional)

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